Taku Ku Kan Karate Dojo Wangen im Allgäu e.V.

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Berichte 2016 - 2018

Laufendes Jahr

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Bericht vom Lehrgang mit Hans Körner in Wangen (07.10.2018)

Sensei Hans Körner: „Ihr müsst die Technik fühlen und spüren“

„Habt ihr euren Po gespürt? Nein? dann habt ihr´s nicht richtig gemacht. Ihr müsst die Technik spüren und fühlen“ lädt der DJKB-Instructor Hans Körner (6. Dan) aus Pforzheim die rund 45 Schülerinnen und Schüler aus Wangen, Lindau, dem Allgäu und der Schweiz beim Herbstlehrgang des Karate-Dojos Taku Ku Kan in Wangen ein.

Hans Körner gilt in Wangen seit vielen Jahren als väterlicher Freund und großartiger Lehrmeister, der nicht nur den Körper trainiert, sondern auch den Geist geschult und weiterentwickelt sehen möchte. Lehrgänge mit ihm klingen noch lange nach und er versteht es hervorragend, Trainingsziele zu vermitteln, den Sinn und die Faszination dieser Sportart spürbar zu machen und aus seinen Schülerinnen und Schüler alles rauszukitzeln. Das Ziel soll immer 100 % Kime (bezeichnet im Karate die Energie, die in dem Moment größter Anspannung während eines Stoßes, Schlages oder Trittes übertragen wird) sein – aber eben nur am Ende einer Technik.

Körners Definition der Kime bedeute, Geschwindigkeit und Kraft auf dem kleinsten Punkt zusammenbringen und vorher locker aber absolut konzentriert sein. Körner will, dass die Karatekas merken, ob sie einen Fauststoß konsequent und richtig platziert haben, dass sie selbst spüren, was Sinn macht und wie der eigene Körper eingesetzt werden muss, damit maximale Angriffe und Abwehren rauskommen. Und so waren Körners diesjährige Schwerpunktthemen der gezielte Krafteinsatz und die gleichmäßige, weiterlaufende Atmung zur Unterstützung der fließenden Bewegungen: „Ihr seid alle zu stark, ich will euch Ideen für euer Training mitgeben, wie ihr die Kraft rausnehmen könnt und so sehr viel effektiver und vor allem auch schneller werdet“


Hans Körner gab seinen SchülerInnen am Samstag viel mit auf ihrem Weg, auch, dass alle Karate-Schüler unabhängig von ihrer Graduierung Anfänger sind und bleiben und – wie auch sonst überall im Leben – auch im Karate lebenslang gelernt werden muss. Hans Körner versprach: „Wir sehen uns wieder, ihr seid mir nämlich in den vergangenen Jahren sehr ans Herz gewachsen!“.

Text und Bilder: Manuela Schlichtling-Pfersig

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Gute Platzierungen beim Senior Cup in Calw
(08.07.2018)

Höchst zufrieden können die Athleten von Taku Ku Kan mit ihren Leistungen auf dem Senior Cup in Calw sein. Zwei erste, vier zweite, zwei dritte und ein vierter Platz, das ist die ansehnliche Bilanz der Kämpferinnen und Kämpfer! Wie im Vorjahr konnte sich die damit die Anzahl der Platzierungen - trotz des verletzungsbedingten Fehlens zweier weiterer Starter - sehen lassen.

Mit insgesamt 10 Athleten reisten die Sportler an. Insgesamt standen drei Disziplinen auf der Tagesordnung: Kata Einzel, der imaginäre Kampf gegen einen Gegner, sowie Kata-Mannschaft und Kumite, also die direkte Auseinandersetzung mit einem Gegner.

Hier setzten sich bei den Männern Peter Hurter sowie Palush Laski, bei den Frauen Martina Schmidbauer-Pidd bis in die Finalrunden durch. Nach drei unmittelbar hintereinander folgenden Kämpfen unterlag diese ihrer Gegnerin aus Freiburg und musste sich mit dem zweiten Platz zufriedengeben.
Hurter lieferte sich mit seinem Gegener einen harten Kampf und musste sogar nach einem Treffer seitlich ans Kinn kurz zu Boden gehen. Gott sei Dank ist nichts weiter passiert, doch das Finale war damit unerreichbar. Im Kampf um Platz 3 traf er auf Palush und konnte diesen mit 2 zu 1 Wazari knapp besiegen.


Auch in der Kategorie Kata waren die Karateka erfolgreich, Wolfgang Röhrich sowie Robert Rusitschka belegten die ersten Plätze in ihrer jeweiligen Altersgruppe.

Wolfgang, der im letzten Jahr noch das Kumite gewinnen konnte, musste diesmal frühzeitig nach einem Kopftreffer beim Gegner, der nicht gewertet wurde, die Segel streichen, konnte sich jedoch mit dem Gewinn des Kata-Wettbewerbs mit einer guten Kata Sochin trösten
Besonders bemerkenswert: Robert nahm zum ersten Mal an einem Wettkampf teil! Nach solch einem tollen Erfolg bestimmt nicht zum letzten Mal!
Auch Peter Hurter und Martina Schmidbauer-Pidd waren mit ihrem jeweils zweiten Platz zufrieden.

Zwei Kata-Mannschaften schickte der Verein ins Rennen, beide standen auf dem Treppchen. Dabei hatten beide Mannschaften mit widrigen Umständen zu kämpfen, denn in beiden Mannschaften fiel jeweils ein Mannschaftsmitglied kurzfristig aus, sodass die Vorbereitungen nicht ganz rund liefen.
So musste die Kata Mannschaft Wangen 1 bei ihrer Kata Sochin kurzerhand auf Hans Kaun aus Calw zurückgreifen. Ohne viel zusammen üben zu können sprang der 2. Platz heraus.
Auch die 2. Katamannschaft konnte mit ihrer gezeigten Kata Jion und dem verdienten 3. Platz sehr zufrieden sein.

Siegreich war aber vor allem einer der Karateka: Thomas Willy zog alle mit seiner Motivation mit. Erst kurz vor dem Wettbewerb entschloss er sich für einen Start in Kata, obwohl er sich erst vor einem guten halben Jahr einer Hüftoperation unterzogen hatte.Bemerkenswert ist, dass fast alle Teilnehmer sowohl in Kumite als auch in Kata starteten - ganz gemäß der Philosophie des JKA-Karates.


Ergebnisübersicht:

Alter ü60 (m) 6.-4. Kyu
Robert Rusitschka: 1. Platz Kata

Alter 40-50 (m) Jahre ab 3. Kyu
Wolfgang Röhrich: 1. Platz Kata

Alter 40-50 (w) Jahre ab 3. Kyu
Martina Schmidbauer-Pidd: 2. Platz Jiyu Kumite und 2. Platz Kata

Alter ü60 (m) ab 3. Kyu
Bebbo: 3. Platz Jiyu Kumite und 2. Platz Kata
Palush Laski: 4. Platz Jiyu Kumite

Kata-Mannschaft
Wangen 1 mit Bebbo, Wolfgang Röhrich und Hans Kaun: 2. Platz
Wangen 2 mit Martina Schmidbauer-Pidd, Sabine Prencipe und Markus Dathem: 3. Platz

Martina /Markus


Viel Spaß für Alt und Jung beim Zeltlager (24.06.2018/15.07.2018)

Viel Spaß und gutes Wetter gab es am vergangenen Wochenende beim Zeltlager der Karategruppe von Eintürnen, bei dem auch einige Kinder und Erwachsene unseres Dojos dabei waren.

Neben Badespaß, Spiel, Ziegenstreicheln und Lagerfeuerromantik kam auch das Karatetraining im Freien nicht zu kurz.
Aber lassen wir eine unserer jungen Karateka selbst etwas von jenem Wochenende erzählen.

Z
eltlager 2018 in Weitprechts

Am 16. Juni trafen sich die Mitglieder der Kindergruppe des Takukukan - Vereins um 9 Uhr am Gesundheitszentrum. Nachdem alle eingetroffen waren ging es auch schon los. Wir fuhren durch die wunderschöne Landschaft bis wir nach Eintürnen zu einem kleinen See kamen. Auf der Wiese dort sollten wir die nächsten zwei Tage verbringen.

Dort angekommen erwartete uns bereits das Dojo Eintürnen und begrüßte uns sehr herzlich. Schnell wurden die Zelte aufgebaut und alles verstaut. Danach zogen wir unsere Gis an und schon began das erste Training - mitten im Grünen. Das war ein Erlebniss der besonderen Art, auf der Wiese zu trainieren, aber es machte sehr viel Spaß.
Als Nächstes bauten wir eine lange Wasserrutsche auf und rutschten ausgelassen den Abhang hinunter. Solange bis wir alle pitschnass waren. Das war ausgesprochen lustig. Vorallem weil wir danach alle wie ein Teil der Wieso aussahen, mit den ganzen Grashalmen auf unserer Haut. Anschließend gingen wir zusammen im See baden. Es herrschte eine idylische und gemütliche Atmospäre und wir schlossen schnell Freundschaften mit dem anderen Verein.

Als wir wieder abgetrocknet waren, bestritten wir unsere zweite Karateeinheit im Wald. Unter unseren Füßen war jede Menge Laub und jedes Mal wenn wir uns bewegten raschelte es. Wir hatten Mühe, die Übungen gut mitzumachen, da sich andauernd Zweige in unseren Schuhen verhäderten, aber es war viel schöner drausen zu trainieren, als in der Halle!

Als es langsam dämmrig wurde, sammelten wir im Wald Holz für unser Lagerfeuer, welches wir anschließend entfachten. Gegrillt wurde jedoch auf einem ganz normalen Grill. Es gab Würstchen, Fleisch und Brötchen. Nachdem sich alle satt gegessen haben, habe ich noch eine kleine Vorlesung gehalten über mein Buch "Mord an unschuldigen Herzen". Zur Krönung des Abends machten wir noch mit Fackeln eine Nachtwanderung durch den Wald. Anschließend saßen wir noch ein bisschen am Lagerfeuer zusammen und gingen dann ins Bett. In unseren Gedanken kreisten noch die Erlebnisse und Erfahrungen des heutigen Tages. Es waren schöne Stunden und man fühlte sich von oben bis unten von Glück erfüllt.

Am nächsten Morgen hatten wir eigentlich vor, uns noch ein bisschen sportlich zu betätigen, aber da wir alle sehr müde waren, liesen wir das bleiben und machten stattdessen ein ausgedehntes Frühstück. Danach hieß es schon "Zeltabbauen". Die Zeit verging wirklich wie im Flug. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!


Lisa Mair


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Starts bei der Deutschen Meisterschaft in Bochum (24.06.2018)

Die Alten gestalten!

Nach Bochum zur deutschen Meisterschaft zog es vier Athleten des Vereins, um sich dort mit den Besten zu messen.
Markus Dathem, Sabine Prencipe, Wolfgang Röhrich und Martina Schmidbauer-Pidd starteten in Kata und Kumite.

Dank der guten Vorbereitung durch Bebbo, der selbst als Kampfrichter vor Ort war, konnten sich Sabine und Wolfgang im Katawettbewerb gegen ein starkes Teilnehmerfeld bis ins Finale durchsetzen. Beide belegten den vierten Platz mit ihrer jeweiligen Kata (Jion bzw. Sochin).
Dabei starteten die Damen in der Altersgruppe 30+ und die Herren traten in der Gruppe 38+ an. Damit gehörten alle mit Abstand zu den ältesten Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Pech hatte Martina im Jiyu-Kumite, dass sie gleich in der ersten Runde gegen die mehrfache deutsche Meisterin Bianca Walsleben aus Magdeburg antreten musste, die im März noch aktiv im Nationalkader bei der Europameisterschaft eingesetzt war. Deren Erfahrung und Übersicht musste sich Martina noch vor Ende der regulären Kampfzeit beugen.

Für unsere 4 Karatekas war der Auftritt im großen RuhrKongress vor Zuschauern und viel Fachpublikum sicherlich ein großartiges Erlebnis - Wiederholung nicht ausgeschlossen.
Wir gratulieren sowohl Sabine als auch Wolfgang zu ihrem Erfolg!
Bilder folgen.
Martina/Markus


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Paule besteht die Prüfung zum 3. Dan (24.06.2018)

Paule hat's geschafft!
Am Samstag, dem 09. Juni, legte Laski Palush die Prüfung zum dritten Dan ab.Im Rahmen des Instructor-Lehrganges in Bochum absolvierte er unter den gestrengen Augen von Ochi Sensei das Prüfungsprogramm gemeinsam mit 14 weiteren Prüflingen. Die anstrengenden Trainingseinheiten zur Vorbereitung haben sich gelohnt, wir gratulieren ganz herzlich!

Martina





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Kurzbericht vom Kata Spezial in Tauberbischofshofsheim (26.05.2018)

Nach Tauberbischofsheim zog es acht Karateka, um beim diesjährigen Kata Spezial ihre Kenntnisse im Bereich Kata zu vertiefen.

Hochkarätige Trainer wie Shihan Ochi oder Naka Sensei standen zur Verfügung und brachten die motivierten Athleten bei sommerlichen Temperaturen an ihre Grenzen. Besonders interessant waren nicht nur die Hinweise zur korrekten Haltung, sondern auch die Bunkai-Techniken, die in vielen der Trainingseinheiten ihren Platz fanden.
Dank der guten Organisation durch das Dojo Ryôzanpaku war für leibliches und auch geistiges Wohl gesorgt - etwa beim Karaoke-Abend. Viel Spaß hat's gemacht, wir kommen gerne wieder.

Martina

Kata ChinteKata MeikyoNach der Spaghetti-FeteBrotzeit nach der AnreiseSpaghetti-EssenStadtrundgangStadtrundgang Stadtrundgang StadtrundgangSchwesternFreunde

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"Schöner kann man sich bei Karatekas nicht bedanken"
Lehrgang für die Helfer des Kata Spezial 2017 (20.10.2017)


Für das Engagement und den Einsatz der vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer beim reibungslos abgelaufenen „Kata-Spezial"-Lehrgang im Mai organisierten die beiden Wangener Karate-Vereine Butoku-Kai und Taku Ku Kan am 14. Oktober einen Helferlehrgang mit anschließendem Helferfest.

Zum Helfer-Lehrgang kam Dr. Pascal Senn aus Baden-Baden in die Lothar-Weiss-Halle und er wusste zu begeistern und zu faszinieren, ohne dass der Spaß zu kurz kam. Als hochdekorierter Kämpfer legte Pascal seinen Schwerpunkt natürlich auch in Wangen auf´s Kumite (Kampf). Thema waren die (grundlegenden) Heian-Katas und deren Anwendung, wobei er Anwendungen zeigte und üben ließ, die bewusst nicht den üblichen Anwendungen (Standard-Abwehr und Konter gegen gerade Fauststöße) sondern eher einer Situation eines Straßenkampfes entsprachen (Schwinger als Angriff) mit Blocktechniken und schnellen Kontern aus kurzer Distanz, unangenehmen Griffen ins Gesicht mit teilweise anschließenden Würfen.

Für viele ein „Aha-Erlebnis“, was so alles in den „simplen“ Shotokan-Grundkatas des klassischen Karates an Anwendungspotential bezüglich der Selbstverteidigung steckt, wenn man sie denn überhaupt übt und gelehrt bekommt. Abstand und Zielgenauigkeit vermittelte er genauso wie starke, explosive Techniken und Taktik.

„Es gibt viele schöne und effektive
Karate-Techniken,
was aber immer geht und im
Wettkampf meist am besten funktioniert,
das ist ein sauberer Gyakuzuki."


Den Gegner beobachten, einen Angriff provozieren und dann blitzschnell mit Gyakuzuki den Punkt machen – bei Pascal klingt das ganz einfach und sieht, wenn er´s vormacht, ganz leicht aus, beim Selbermachen wird dem ein oder anderen schnell klar, dass da noch viel zu üben ist.



„Ihr macht das schon deutlich besser als am Anfang" strahlt Pascal am Ende der vier Trainingseinheiten und mit viel Applaus als Dank für einen tollen Lehrgang ging der schweißtreibende Teil des Helfertages zu Ende und fand anschließend bei Alfons im Dorfstüble in Maria-Thann seinen krönenden Abschluss. Dort wurde für die Geburtstagskinder gesungen und die Jugendlichen hatten noch genug Energie zum akrobatischen Tanzen in Freien. Die Gespräche bei asiatischen Köstlichkeiten drehten sich natürlich hauptsächlich – wen wundert´s – um´s Karate und ob der Pascal vielleicht mal wieder nach Wangen kommt…

Taku Ku Kan Wangen (Text und Foto: Manu Schlichtling)

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Tolle Platzierungen für die Kämpferinnen und Kämpfer des
Taku Ku Kan Wangen beim JKA Senior Cup in Calw
(30.06.2017)


In den vergangenen Wochen befanden sich die Karatekas des Wangener Karate-Dojos Taku Ku Kan im Wettkampf-Modus und bereiteten sich intensiv auf den ersten JKA (Japan Karate Association) Senior Cup in Calw vor.

Trainer Peter Hurter "Bebbo" kannte in der Vorbereitungsphase keine Gnade mit seinen SeniorInnen, war aber dann schon vor dem Wettkampf hochzufrieden: „Ihr habt euch unglaublich gesteigert und toll entwickelt, es ist völlig egal, wie wir beim Wettkampf abschneiden, ich möchte, dass ihr Wettkampf-Feeling erlebt und Spaß habt“.

Und das hatten die zehn hochmotivierten KämpferInnen im Alter von 30 bis 69 Jahren, die in verschiedenen Disziplinen als zweiterfolgreichstes Team hinter dem ausrichtenden JKA-Dojo Calw starteten. Für einige der Kämpfer war es der erste Wettkampf überhaupt, was den Ausflug in den Schwarzwald natürlich nur noch spannender machte. Trotz einiger Nervosität heimsten die Kämpferinnen und Kämpfer in allen Altersstufen Medaillen ein.

Drei erste Plätze in der Kategorie Kumite (Kampf), 40 – 49 Jahre (Wolfgang Röhrich und Martina Schmidbauer-Pidd) sowie ab 60 Jahre (Helge Straube), einen zweitenPlatz 40 – 49 Jahre (Sabine Prencipe) sowie zwei Drittplatzierungen (Anna Schubert, 30 – 39 Jahre und Peter Hurter 60 – 70 Jahre) brachten die Wangener aufs Siegertreppchen. Alexander Hurter (30 – 39 Jahre) und Paljus Ljaski (60 – 69 Jahre) belegten in ihrer Altersgruppe jeweils den vierten Platz.



Hochdekoriert und glücklich: die SeniorInnen des Karate-Dojos

Auch im Kata-Wettkampf, also dem imaginären Kampf gegen mehrere Gegner, startete Taku Ku Kan in den Einzel -und Mannschaftswettbewerben. Die Kata-Mannschaft der Damen (Sabine Prencipe, Anna Schubert und Martina Schmidbauer-Pidd) konnte mit einer Zweitplatzierung voll zufrieden sein. Im Mannschafts-Wettbewerb gilt es, die Kata absolut synchron zu zeigen.

Bei den Starts in den Kata-Einzel-Wettbewerben erreichten die Damen einen zweiten und zwei dritte Plätze. Komplettiert wurde die erfolgreiche Wangener Beteiligung durch Platzierungen der Kata-Herren Wolfgang Röhrich (3. Platz in der Altersgruppe 40 – 49) und Peter Hurter (2. Platz in der Altersgruppe 60 – 69).

Für alle TeilnehmerInnen war der Wettkampf eine tolle und wertvolle Erfahrung, die bleibenden Eindruck hinterlassen wird, nicht zuletzt aufgrund der perfekten Organisation des Dojos Calw und der harmonischen Stimmung. Trainer Bebbo war hernach auf jeden Fall stolz wie Bolle auf „seine älteren Jungs und Mädels“ und denkt schon ans nächste Jahr...

Taku Ku Kan Wangen (Text und Foto: Manu Schlichtling)

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Einlösung Weihnachtsgeschenk der Mitglieder für die Senseis (05.02.2017)

Essen beim Chinesen

Ein großes Geheimnis an der letztjährigen Weihnachtsfeier beinhaltete der Geschenkgutschein, den die Senseis Bebbo und Markus von den Mitgliedern erhalten hatten. Die Spekulationen gingen in verschiedene Richtungen, was das wohl sein könnte. Von einem Tanzabend über den Besuch eines Theaterstücks einer Volksbühne bis zum Wellnessbad oder einem Abendessen - die Pallette war groß.
Schwierig war, einen für alle passenden Termin zu finden. Doch am Samstag Abend, dem 28. Januar war es dann soweit. Pünklich wurden Bebbo und Markus von zu Hause abgeholt und zum Bestimmungsort gefahren: Zum Chinarestaurant Hai Li in Hörbranz (Vorarlberg). Neben Buffet gibt es dort auch auf einer großen Metallplatte zubereitetes Essen, welches man sich im Rohzustand selbst zusammenstellen kann. Wenn man Glück hatte, wurde das dann auch vollständig so am Tisch fertig gegart serviert.

Eine kleine aber feine nette Runde
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Geschmeckt hat's auf jeden Fall und der Abend verlief wie im Flug. Praktisch, dass der Fahrdienst Bebbo und Markus wieder bis vor die Haustür brachte (siehe Gläserstapel Slideshow unten).

Einig war man sich, dass man solche und ähnliche Treffen abseits des Trainingsbetriebs ruhig öfter machen sollte.
Vielen Dank seitens der Beschenkten an die Organisatoren und Helfer des Abends.

Oss Markus

Und hier noch ein paar Bilder des netten Abends...

Bericht vom Lehrgang mit Hans Körner in Wangen am 17. September 2016 (02.10.2016)

„Die Faust ist Euer Freund!"

Als Hans Körner, 6. Dan-Sensei aus Pforzheim, kürzlich bereits zum 6. Mal zu einem Lehrgang nach Wangen kam, da kam nicht einfach nur ein DJKB-Instructor, sondern ein Freund zu den Karateki des Dojos Taku Ku Kan. Körner kann nächstes Jahr auf 50 Jahre Karate-Aktivität zurückschauen und leidenschaftlich gern gibt er seine Erfahrung und sein Wissen weiter. Er mag seine Schüler und möchte vor allem, dass sie was lernen, wenn er zum Lehrgang kommt.



In diesem Jahr wollte es Körner aber nicht bei rein körperlichen Übungen belassen. Gleich zu Anfang beim gemeinsamen Training von Ober- und Unterstufe stellte er die Frage in die Waldorf-Turnhalle: „Habt Ihr Euren Weg im Karate schon gefunden?“ und gab den knapp 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern damit einen Satz mit auf den Weg, der noch lange nach dem Lehrgang nachwirken wird.

Es sei nicht nötig, in dieser Sportart immer wieder Neues zu erfinden, es gelte, den Weg (das Karate-Do) zu vervollständigen und sich vor allem auch Gedanken zu machen, was man tut. „Ich möchte, dass Ihr Euch heute darauf konzentriert, dass Ihr Eure Bewegungen spürt" lädt der Sensei die Schülerinnen und Schüler aus Wangen und Eintürnen ein – Qualität sei wichtiger als Quantität, und darauf sollte in den Trainingseinheiten besonders geachtet werden. Das Ziel soll 100% Kime (bezeichnet im Karate die Energie, die in dem Moment größter Anspannung während eines Stoßes, Schlages oder Trittes übertragen wird) sein. Körners Definition der Kime bedeute, Geschwindigkeit und Kraft auf dem kleinsten Punkt zusammenbringen und vorher locker aber absolut konzentriert sein.

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Körner will, dass die Karateka merken, ob sie einen Faustschlag konsequent und richtig platziert haben, dass sie selbst spüren, was Sinn macht und wie der eigene Körper eingesetzt werden muss, damit maximale Angriffe und Abwehren rauskommen:
„Die Faust ist Euer Freund".
Viel Wert legt der Instructor auch auf einen absolut festen Stand und Bewegungen, die aus der unteren Körperhälfte kommen – nur dann kann ein Karateka stehen wie ein Fels in der Brandung. Die Kraft zunächst rausnehmen und sie dann maximal schnell auf den Punkt zu konzentrieren war der Schwerpunkt aller Trainingseinheiten, der Mae Geri soll schneller zurückgezogen als vorgeschlagen werden.

Hans Körner weiß zu begeistern und zu motivieren, stets fragt er nach, ob auch wirklich alle verstanden haben, was er erklärt hat und gibt alles, um jede und jeden mitzunehmen. „Karate macht Ihr nur für Euch und es soll Euch Spaß machen!" ruft er in die Halle.



Nach dem Lehrgang bestanden Robert Rugitschka und Ursula Deschler vom
Karate-Dojo Butoku-Kai Wangen ihre Prüfung zum 8. Kyu (Gelber Gürtel) und
Dr. Helge Straube und Alexander Hurter von Taku Ku Kan Wangen freuten sich
über ihre bestandenen Prüfungen zum 4. Kyu (2. Violett-Gurt).





Nach einem lehrreichen und auch sehr philosophischen Karate-Tag waren sich am Ende
alle einig, dass Hans Körner unbedingt auch im nächsten Jahr wieder nach Wangen
kommen muss.

Bericht und Fotos: Manuela Schlichtling-Pfersig

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Verabschiedung von Paola (06.03.2016)

Leider musste uns Paola Anfang März Richtung Stuttgart verlassen.



Paola kam in 2015 als Au Pair nach Wangen und begann auf Empfehlung von Sabine bei uns im Juli 2015 mit Karate. Bald reichte ihr das Training 1x pro Woche nicht mehr und so sah man sie nun regelmäßig 2x wöchentlich in unseren Reihen. Auch besuchte sie fleißig Lehrgänge mit Julian Chees/Marijan Glad und Ochi Sensei. Bei einer Gürtelprüfung wurde dies mit der Prüfung zum 8. Kyu belohnt.


Wir wünschen Paola für die Zukunft alles Gute. Für ihren weiteren Karate-Weg ist gesorgt. Rudi Morgenstern (6. Dan) vom TSG Stuttgart wird sie hier im kommenden Jahr begleiten und eins ist sicher: Paola werden wir am 7. Januar 2017 beim Lehrgang in Tamm wiedersehen!










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Taku Ku Kan zahlreich vertreten beim Lehrgang in Tamm (15.01.2016)

Für insgesamt 11 Mitglieder des Wangener Karate Dojos "Taku Ku Kan" begann das Karatejahr 2016 mit der Teilnahme am Lehrgang mit Shihan Ochi (8. Dan) in Tamm. Den Besuch dieses Lehrgangs mit einem der rennomiertesten Karatelehrern kann man fast schon "traditionell" nennen, doch war das Dojo noch nie mit einer solch erfreulich hohen Zahl Aktiver dort vertreten.

Wie üblich bestand der Lehrgang aus jeweils zwei Trainingseinheiten für Unterstufe (bis 5. Kyu) und Oberstufe (ab 4. Kyu). Grundschule (Kihon), Partnertraining (Kumite) und Kata (Form) standen im Mittelpunkt der ersten Einheit. Speziell die von Shihan Ochi geforderten, teilweise ungewohnten Techniken aus Fuß- und Fauststoßkombinationen forderten den Teilnehmern nach der Winterpause körperlich einiges ab. Ausgiebiges Partnertraining (Jiyu-Ippon Kumite) mit wechselnden Partnern - mit und ohne Ansage der Angriffstechnik - schlossen in der Oberstufe die erste Einheit ab. Ausweichbewegungen und geistige Beweglichkeit beim Verteidiger sowie starke und lange Angriffe beim Angreifer konnten dadurch geübt werden.

Nach einer Mittagspause folgte nachmittags die zweite Einheit, welche bei der Unterstufe wieder die 3 Säulen Kihon, Kumite und Kata umfasste. Bei der Oberstufe stand das 2. Training ganz im Zeichen der Kata. Shihan Ochi ließ die Teilnehmer die grundlegenden Katas des Shotokan-Karate laufen (Heian 1-5 Tekki 1 und die 5 Sentei-Katas) sowie zum Abschluss die höhere Kata Bassai Sho. Hier wurden viele nochmals an ihre körperlichen Grenzen gebracht.
Beendet wurde die letzte Einheit des Tages mit Fauststößen in tiefer Kiba Dachi-Stellung (Reiterstellung). Allerdings betrug deren Anzahl nicht wie sonst 10 Fauststöße sondern in etwa das Zwanzigfache! Der Muskelkater in den Oberschenkeln war über Tage spürbar.

Nach Abschluss des Trainings folgte ein gemütliches Beisammensein mit Karatefreunden aus anderen Dojos in der Aula der Halle, bevor es vor dem langen Nachhauseweg noch zum ebenfalls bereits traditionellen Essen ins Chinarestaurant ging. Wir freuen uns schon auf den nächsten Lehrgang mit Shihan Ochi in Tamm am 7. Januar 2017.
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Martina besteht die Prüfung zum 1. Dan (13.12.2015)

Seit letzten Samstag haben wir einen neuen Schwarzgurt - nein eine Schwarzgurtträgerin in unseren Reihen.

Nach zwei anstrengenden Trainingseinheiten beim Lehrgang in Freiburg stellte sich Martina Schmidtbauer-Pidd zur Dan-Prüfung.Unter den strengen Augen des Chiefinstructors der JKA Deutschland und Europa, Shihan Ochi, meisterte sie, da durch Bebbo gut vorbereitet, souverän das geforderte Programm.
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Das anstrengende Vorbereitungstraining der letzten Monate, in dessen Genuss alle unserer Mitglieder kamen, fand damit seinen Höhepunkt.

Herzliche Gratulation an die erste Danträgerin unseres Dojos!



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